Zur Sendung: http://cropfm.at/cropfm/jsp/past_shows.jsp?showid=alternativen
Das bestehende Geldsystem ist in vieler Hinsicht langfristig destruktiv: Zinseszins, Geldschöpfung und Spekulation sind tiefere Ursachen der Weltfinanzkrise. Die Rettungsschirme für Banken und Staaten wurden als scheinbar "alternativlos" durchgepeitscht. Aber es gibt Alternativen.
Das zeigt der Blick in die Geschichte des Geldes ("Blühendes Hochmittelalter", amerikanische Geldgeschichte) ebenso wie alternative Zukunftsentwürfe ("Fließendes Geld", "Monetative"). Aktuell besonders dringlich ist ein kritisches Hinterfragen des ESM - eines Ermächtigungsgesetzes in Richtung "EU-Finanzdiktatur" - sowie die Wiedereinführung eines Trennbankensystems. Auf dezentraler Ebene können Regionalwährungen und alternative Tauschsysteme eine wichtige Funktionen erfüllen, und Subsistenzwirtschaften können sich sogar mehr und mehr vom Geld lösen. Doch auch in der alternativen Geldsystem-Szene kursieren einige Erlösungskonzepte, die in der Sendung diskutiert und kritisch hinterfragt werden.
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