Quelle: Das American Israel Public Affairs
Committee (AIPAC, dt.: „Amerikanisch-israelischer Ausschuss für öffentliche
Angelegenheiten“) ist eine pro-israelische Lobby in den USA mit über 100.000
Mitgliedern. Es wurde 1953 durch Isaiah L. Kenen als American Zionist Committee
for Public Affairs gegründet und später in American Israel Public Affairs
Committee umbenannt. In den USA gilt es als die mächtigste unter den
pro-israelischen Lobbys und als eine der mächtigsten Lobbys der USA überhaupt.
Mitglied der AIPAC ist unter anderem Hillary
Clinton. Sie bekleidet nun das Amt des US-Außenministers - ein Schelm wer Böses
dabei denkt. Doch noch viel furchterregender ist der Einfluss der
Israel-Lobbyisten auf den Kongress der USA sowie dessen Ausschüsse.
Der Schlüssel zum Erfolg ist Geld. "Die Israel-Lobby ist eine ethnische Spendenmaschine", schreibt Michael Lind in einer Analyse für das renommierte, britische Prospect-Magazin. Die Lobby setzt im ganzen Land auf höchst effiziente Weise Kampagnengelder ein, "um auch dort gezielt Kongressmitglieder zu beeinflussen, wo wenig jüdische Wähler wohnen".
Der Schlüssel zum Erfolg ist Geld. "Die Israel-Lobby ist eine ethnische Spendenmaschine", schreibt Michael Lind in einer Analyse für das renommierte, britische Prospect-Magazin. Die Lobby setzt im ganzen Land auf höchst effiziente Weise Kampagnengelder ein, "um auch dort gezielt Kongressmitglieder zu beeinflussen, wo wenig jüdische Wähler wohnen".
Ein typisches Beispiel von exzellentem Lobbying ist
der Senatsvorsitzende Tom Daschle. Als der Demokrat 1986 erstmals für den Senat
kandidierte, war seine Einstellung gegenüber Israel indifferent. AIPAC
finanzierte ein Viertel von Daschles Wahlkampagne, die rund zwei Millionen
Dollar kostete. In den folgenden Wahlkämpfen erhielt Daschle von AIPAC wiederum
ähnliche Summen. Die hohen Investitionen zahlten sich aus. Während Daschle die
Leiter im Senat emporstieg, wurde er zu einem zuverlässigen Vorkämpfer für die
Interessen Israels. Auf diese Weise wurden in den letzten Jahrzehnten Hunderte
von Abgeordneten beider großen Parteien mit Spenden und intensivem Lobbying für
die Interessen Israels gewonnen. Zwecks Kontrolle führt AIPAC eine detaillierte
Liste über das Abstimmungsverhalten jedes einzelnen Kongressmitglieds. Zögernde
Parlamentarier erhalten vor den Abstimmungen eine spezielle Behandlung",
meist ein direktes Gespräch, bei dem mit Nachdruck an die Interessen Israels
erinnert wird. Wie effizient die hartnäckige Arbeit der Israel-Lobby ist, weiß
William Quandt, Mitglied des Nationalen Sicherheitsrates unter den Präsidenten
Nixon und Carter: "70 bis 80 Prozent aller Kongressabgeordneten stimmen in
den für Israel relevanten Fragen nach den Anweisungen von AIPAC."
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