24. Januar 2012

Politik kurios: Deutschland finanziert gegenteilige Projekte in Nicaragua

Quelle: Die Bundesregierung finanziert in Nicaragua offenbar landwirtschaftliche Projekte mit gegenteiliger Wirkung. Das berichtet die deutsche Umweltschutzorganisation Rettet den Regenwald.

Auf Unverständnis trifft die paradoxe Entwicklungspolitik demnach vor allem bei den Kleinbauern der Kooperative von El Castillo. Mit viel Aufwand hätten sie sich in den letzten Jahren fortgebildet, um verschiedene landwirtschaftliche Produkte ökologisch nachhaltig anzubauen, schreibt Rettet den Regenwald. Diese Arbeit habe ihr Leben grundlegend verbessert. Doch nun würden ihre Felder von einer Palmölplantage bedroht. "Das Kuriose daran ist, dass sowohl die Ausweitung der Plantage als auch die Bauern von der deutschen Entwicklungshilfe finanziell unterstützt werden", zitiert die Organisation Saúl Obregón von der Organisation Fundacion del Rio. "Dabei bedrohen die Palmöl-Monokulturen die jahrelange Arbeit der Bauernkooperative und unsere Umwelt."

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