Auf
Unverständnis trifft die paradoxe Entwicklungspolitik demnach vor allem bei den
Kleinbauern der Kooperative von El Castillo. Mit viel Aufwand hätten sie sich
in den letzten Jahren fortgebildet, um verschiedene landwirtschaftliche
Produkte ökologisch nachhaltig anzubauen, schreibt Rettet den Regenwald. Diese
Arbeit habe ihr Leben grundlegend verbessert. Doch nun würden ihre Felder von
einer Palmölplantage bedroht. "Das Kuriose daran ist, dass sowohl die
Ausweitung der Plantage als auch die Bauern von der deutschen Entwicklungshilfe
finanziell unterstützt werden", zitiert die Organisation Saúl Obregón von
der Organisation Fundacion del Rio. "Dabei bedrohen die
Palmöl-Monokulturen die jahrelange Arbeit der Bauernkooperative und unsere
Umwelt."
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