Quelle: Endlich
hat Angela Merkel das verraten, um was es ihr wirklich geht und was wir immer
schon vermutet haben. In einem gemeinsamen Interview mit sechs
"führenden" europäischen Zeitungen (Guardian, Süddeutsche, El País,
La Stampa, Le Monde und Gazeta Wyborcza) sagte sie, ihre Vision sei eine
politische Union, mit einer zentralen Regierung für ganz Europa. Ausserdem
müsste der Europäische Gerichtshof (EuGH) die Rolle des Obersten Gerichtshof
übernehmen. Die Nationalstaaten müssten dabei den grössten Teil ihrer Souveränität
an Brüssel abgeben.
Merkel
will den Superstaat, wo alle Entscheidungen zentral in Brüssel durch die
EU-Kommission getroffen werden, die dann die Regierung über alles ist. Die
Parlamente und Regierungen der EU-Mitgliedsländer haben dann nichts mehr zu
sagen. Sie begründete es mit der Finanz- und Schuldenkrise, die nur mit einer
Fiskalunion bewältig werden kann, die aber wiederum nur durch eine politische
Union funktioniert.
Was
Merkel auch im Interview sagte, sie hat Zweifel, Griechenland kann vor einem
finanziellen Zusammenbruch und vor einer Pleite der Staatsanleihen gerettet
werden. Die vielen Milliarden für Rettungsmassnahmen und die strengen
Sparmassnahmen haben nach zwei Jahren Krise nichts bewirkt, nur den Euro an den
Rand des Auseinanderfallens gebracht.
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