Seit Jahren lehnt eine deutliche
Mehrheit der fast 82 Millionen Einwohner der Bundesrepublik Deutschland den
Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan ab, aber höchstens einige Tausend sind
bereit, ihre Antikriegshaltung auch durch die Teilnahme an Demonstrationen und
öffentlichen Protesten zu bekunden.
Warum sind gegen das Bahnprojekt
Stuttgart 21, die Atommüll-Transporte oder den Lärm ziviler Verkehrsflugzeuge
über Rheinhessen immer wieder deutlich mehr Menschen zu mobilisieren?
Kriege in fernen Ländern, in denen
auch wieder deutsche Soldaten zu Tode kommen, bereiten zwar Unbehagen, die
Deutschen beginnen sich aber erst zu wehren, wenn sie sich persönlich
belästigt, geschädigt oder bedroht fühlen.
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