8. Januar 2012

Mohandas Karamchand Gandhi

મોહનદાસ કરમચંદ ગાંધી, Devanagari: मोहनदास करमचंद गांधी, genannt Mahatma Gandhi „große Seele Gandhi“ (* 2. Oktober 1869 in Porbandar, Gujarat; † 30. Januar 1948 in Neu-Delhi, Delhi), war ein indischer Rechtsanwalt, Asket, Moralist und Pazifist. 

Er war der politische und geistige Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung, die 1947 mit gewaltfreiem Widerstand und zivilem Ungehorsam das Ende der britischen Kolonialherrschaft über Indien herbeiführte.

In Südafrika hatte er sich vorher bereits gegen die Apartheid und für die Gleichberechtigung der Inder eingesetzt. Seine Grundhaltung Satyagraha, das beharrliche Festhalten an der Wahrheit, umfasst neben Ahimsa, der Gewaltlosigkeit, noch weitere ethische Forderungen wie etwa Swaraj, was sowohl individuelle als auch politische Selbstkontrolle und Selbstbestimmung bedeutet.

Er sprach Gefühle und Gewissen seiner Gegner an, um sie umzustimmen und als Freunde bzw. Verbündete zu gewinnen. Acht Jahre musste er in Gefängnissen verbringen. Sein Leben endete durch ein Attentat.

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