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Selbst die modernsten Waffen, die krassesten Elitesoldaten und alles Geld der
Welt scheint nichts gegen das Häufchen von rund afghanischen 30'000 Taliban
auszurichten. Man rechnet, dass jeder getötete Taliban die USA und die NATO
rund 100 Millionen Dollar kostet. Für jeden lebenden Taliban, der ein von der
NATO organisiertes Rehabilitationsprogramm absolviert, werden aber nur 150
Dollar pro Monat ausgegeben.
Stolz
berichtete der „Sunday Telegraph“ wie rund 2'700 ehemalige Taliban-Kämpfer ein
von den Isaf-Schutztruppen organisiertes Rehabilitationsprogramm absolviert
hätten. Jeder, der das Programm abgeschlossen hat, bekommt ein monatliches
Stipendium von rund 150 Dollar. Im Gegensatz zur kostspieligen Jagd auf die
Taliban Kämpfer (rund 100 Mio. Dollar pro Kopf) eine günstige Alternative.
Das Projekt
wurde von der britischen Regierung entwickelt und von allen
Nato-Mitgliedsländern gebilligt. Dabei wird den reuigen Taliban-Kämpfer eine
Amnesie gewährt, das heisst, sämtliche Verbrechen werden nicht bestraft.
Zusätzlich dürfen die Taliban-Kämpfer ihre Waffe behalten. Das stösst vor allem
bei den Hinterbliebenen von getöteten britischen Soldaten für Entsetzen.
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