18. Februar 2012

Würden die USA ihr Arsenal radikal kürzen, müssten sie auch strategisch umdenken

“How much is enough?”

Quelle: Von Otfried Nassauer - Kommentar


Das Pentagon macht Hausaufgaben. Es überprüft den künftigen Bedarf der USA an nuklearen Waffen und die Rolle, die diese künftig in der Strategie der USA spielen sollen. Den Auftrag dazu gab Barack Obama mit dem "Nuclear Posture Review" im April 2010. Obama will wissen, wie die nächsten Schritte auf dem Weg zu seinem Langzeitziel, einer Welt ohne Atomwaffen, aussehen könnten und was er Moskau als Abrüstungsschritt anbieten kann. Das Pentagon kommt langsam zu einem Ergebnis.

Es wird seinem Oberbefehlshaber Alternativen zur Entscheidung vorlegen: eine konservative, einen Mittelweg und einen Vorschlag, der das strategische Denken auf neues Terrain führen würde. Der konservative Vorschlag lautet: 1.000 bis 1.100 einsatzbereite Atomwaffen. Damit kann man die geltende Nuklearstrategie weiter umsetzen, für die man - so ist es mit Russland vereinbart - künftig noch 1.550 aktive Waffen haben darf.

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