Quelle: Dass womöglich zockende Stromhändler und nicht
etwa die immer wieder beschworene Stilllegung von acht Atommeilern das
deutsche Stromnetz gefährlich nahe an einen Blackout gebracht haben
könnten, ist neu.
Das deutsche Stromnetz habe seit dem 6. Februar zu
unterschiedlichen Tageszeiten "erhebliche, über mehrere Stunden
andauernde Unterdeckungen verzeichnet", schreibt die Bundesnetzagentur
in einem Brandbrief laut "Berliner Zeitung". Die Netzwächter fordern
Aufklärung, was zu der gefährlichen Unterversorgung zwischen dem 6. und
9. Februar geführt hat. "Es war sehr, sehr ernst", heißt es in der
Aufsichtsbehörde am Donnerstag. "Wir werden das in alle Richtungen
untersuchen", betont ein Sprecher von Präsident Matthias Kurth. Ob der
Grund in einem aus Kostengründen betriebenen Kleinrechnen des Bedarfs
liegt, sei aber reine Vermutung.
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