Quelle: Als Investoren, die nach verschiedenen
Finanzpleiten auf Nummer sicher gehen wollten, haben auch wir sie in eine Lage
gebracht, wo das Heben oder Senken ihres Daumens über Wohl und Wehe von ganzen
Staaten entscheiden kann. Wir haben ihnen letztlich die Macht gegeben, über die
wir uns jetzt schwarz ärgern. Ihre Bewertungen, die Ratings, die einem
allerdings gelegentlich wie Raten vorkommen, sollen uns bei Investitionen vor
Verlusten schützen. Dagegen kann man eigentlich nichts haben, oder? Meist
bekommen wir es gar nicht mit, wenn Rentenversicherungsträger, Versicherungen
oder Banken mit unserem Geld „zocken“ um Renditen einzufahren, über die wir uns
nur dann beschweren, wenn sie zu niedrig ausfallen.
Die drei größten S & P, Moody’s und Fitch
kontrollieren 90 Prozent des Marktes.
Wem gehören eigentlich die Agenturen, denen oft
mangelnde Objektivität, zu große Nähe zu Wall Street oder der City, oder gar
zur US-Regierung vorgeworfen wird?
Standard & Poor’s, die Nummer eins, sitzt
physisch tatsächlich „um die Ecke“ von Wall Street in der Water Street 55, NY.
Sie gehört zu 100 Prozent dem Verlag Mc Graw Hill, der ebenfalls in Manhattan
sitzt. Der Verlag McGH wiederum gehört
Capital Group = 12,3%
State Street = 4,3%
Vanguard Group = 3,8%
Black Rock = 3,8 %
Oppenheimer Funds = 3,4 %
T.Row Price = 3,3%
Dodge Cox = 2,4%
Fiduciary Management = 2,05%
Independent Franchise Partners = 1,37%
Lehrerpensionsfond Ontario, Canada = 1,94%
State Street = 4,3%
Vanguard Group = 3,8%
Black Rock = 3,8 %
Oppenheimer Funds = 3,4 %
T.Row Price = 3,3%
Dodge Cox = 2,4%
Fiduciary Management = 2,05%
Independent Franchise Partners = 1,37%
Lehrerpensionsfond Ontario, Canada = 1,94%
Alle hier Genannten zusammen machen keine 40 % aus.
Wem die restlichen 60% gehören, das wird hier nicht genannt. Vermutlich sind es
die Gründerfamilien?
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