27. Januar 2012

Währungskrieg: Asiatische Länder nehmen US-Dollar unter Beschuss

Quelle: Die Irankrise entwickelt sich zusehends in einen Kampf um die Dollar-Vorherrschaft

Quelle: Am 23.01.2011 kam eine außerordentlich wichtige Meldung aus dem Nahen Osten herein. DEBKAfile veröffentlichte einen Bericht mit dem Titel „Indien plant, iranisches Öl mit Gold anstatt mit Dollars zu bezahlen. Öl- und Goldmärkte verblüfft“.

In dem Bericht werden verschiedenen bedeutende Themen angesprochen:

1. Indien hat sich als erster Käufer iranischen Öls bereiterklärt, die Ölgeschäfte in Gold abzuwickeln.
2. Es wird davon ausgegangen, dass China diesem Schritt folgt.
3. Rund 40% aller iranischen Ölexporte gehen alleine nach China und Indien.
4. Die Goldtransaktionen würden es Teheran ermöglichen, die bevorstehenden EU-Sanktionen gegen die iranische Zentralbank sowie das Öl-Embargo zu umgehen.
5. Aufgrund des Umfangs der in Rede stehenden Transaktionen wird mit einem steigenden Goldpreis sowie einem fallenden US-Dollar und damit einhergehenden nachteiligen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft gerechnet.
6. Aktuell gehen rund 20% aller iranischen Ölexporte in die Europäische Union.
7. Die Transaktionen werden durch zwei im Staatsbesitz befindliche indische Banken und eine türkische, sich ebenfalls im Staatsbesitz befindende Bank ermöglicht.
8. Zwischen Russland und dem Iran sind bereits Finanzmechanismen implementiert worden, welche die Begleichung von Ölgeschäften in anderen Währungen als den US-Dollar ermöglichen.

Es ist nicht vonnöten, dass wir uns hier noch einmal im Detail mit den trostlosen fiskalischen und geldpolitischen Problemen auseinandersetzen, die die USA zurzeit plagen. Wenn wir einmal von den wahnhaften Analysten absehen, ist sich praktisch jeder im Klaren darüber, dass die gigantischen Schulden der USA nie wieder zurückgezahlt werden können, sollte der US-Dollar seine jetzige Kaufkraft behalten.

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