8. Januar 2012

Bolivien knackt Wasser-Milleniumsziel

Quelle: Mit einem milliardenschweren Investitionsprogramm hat die Regierung das UNO-Recht auf Wasser und Sanitärversorgung umgesetzt


Von Benjamin Beutler amerika21.de

Präsident Evo Morales bei der Einweihung eines Brunnenbohr-Projektes des "Mi Agua"-Programms. (Quelle/Lizenz) La Paz. Mit Erfolg arbeitet Bolivien am landesweiten Ausbau der Wasserversorgung. Das Entwicklungs-Milleniumsziel der Organisation der Vereinten Nationen (UNO), die Zahl der Menschen ohne Zugang zu sauberem Wasser bis 2015 zu halbieren, sei bereits im zurückliegenden Jahr 2011 erreicht worden. Dies gab der Präsident des zuständigen Nationalen Investitionsfonds für Produktion und Soziales (FPS), Vladimir Sánchez, an. Sogar das ambitionierte Ziel der regierenden Bewegung zum Sozialismus (MAS), bis 2015 ganze 78 Prozent der Bevölkerung mit Trinkwasser zu versorgen, sei erreicht worden, so jüngste Zahlen des FPS. Laut der Überprüfungsbehörde für Wasser und Sanitärversorgung (AAPS) in La Paz haben landesweit 50 Prozent der Bevölkerung einen Anschluss an das Abwassersystem.

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