Quelle: Atomkraftgegner
bieten Unterstützung an, entweder der Regierung oder der Bevölkerung in
möglichen Standortregionen.
Zum
Gesetzentwurf für ein "Standortauswahlgesetz" für Atommüll-Endlager
erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:
"Was
die Bundesregierung da vorlegt, ist absolut enttäuschend. Damit wird es nicht
gelingen, einen wirklichen gesellschaftlichen Konsens in der Atommüll-Frage
herzustellen. Vorrausetzungen für einen solchen Konsens sind aus unserer Sicht
vier Punkte:
1. Die
Produktion von Atommüll darf nicht noch bis 2022 fortgesetzt, sondern muss
jetzt beendet werden. So lange noch Atomkraftwerke laufen und damit ökonomische
Interessen verbunden sind, wird keine Region bereit sein, das strahlende Erbe
des Atomzeitalters und die damit verbundenen Risiken auf sich zu nehmen.
2. Der
geologisch und politisch verbrannte Standort Gorleben muss aufgegeben werden.
Nur dann wird es einen objektiven Vergleich von Standorten geben können und
Vertrauen der Öffentlichkeit in ein faires Verfahren geben. Bleibt der
Standort, in dessen Ausbau bereits 1,6 Milliarden Euro geflossen sind, im
Rennen, dann wird es immer starke Kräfte in der Auseinandersetzung geben, die
alleine aufgrund der Kostenfrage diesen Ort favorisieren, egal wie die
geologische Situation aussieht.
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