Autor: Heiko Schrang
Quelle: „Falls Freiheit überhaupt irgendetwas
bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie
nicht hören wollen.“ (George Orwell 1903-1950)
Das durch die Medien hochstilisierte Hauptthema ist
derzeit der Bundespräsident Christian Wulff und sein Umgang mit der „Wahrheit“.
Damit wird wieder einmal gezielt den Bürgern Sand in die Augen gestreut und sie
werden abgelenkt und blind gemacht für die eigentlichen Themen, die
weltpolitisch von enormer Bedeutung sind.
Den unwissenden Bürgern wird damit vorgegaukelt,
dass in diesem Land Pressefreiheit praktiziert wird.
Beispielsweise die G-8-Treffen werden durch die
Medien als Riesenspektakel inszeniert (siehe G-8-Gipfel in Heiligendamm), da
die acht wichtigsten Regierungschefs der führenden Nationen tagen, als Folge
dessen der Normalbürger denkt, dass diese Treffen von hoher Bedeutung sind.
Anders verhält es sich bei den jährlich stattfindenden Bilderberger-Treffen, wo
zwischen 100 und 150 Gäste, unter ihnen Regierungschefs, die Hochfinanz
Westeuropas, der USA und Kanadas und führende Industrielle, ja sogar die Medien
anwesend sind. Es sind aber nicht irgendwelche Medienvertreter geladen, sondern
es sind ausschließlich die Chefetagen der größten und bekanntesten
Medienunternehmen der Welt anwesend. Diese Medienpräsenz führt jedoch nicht,
wie man annehmen könnte, wie im Fall des G-8-Treffens zu mehr, sondern zu
weniger bis hin zu gar keiner Information. Warum wohl?
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